Buchten an der Küste, die sich zum Ankern und Übernachten eignen.
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Es ist fast unmöglich sämtliche Ankermöglichkeiten umfassend zu beschreiben. Hier werden einige Buchten beschrieben, die wir selbst aufgesucht haben. Unterscheiden muss man auch zwischen Schönwetterankerplätzen und Buchten, die sich zum Verweilen, Übernachten oder auch mal zum Abwettern einer Schlechtwetterperiode eignen. Einige der Buchten tragen den Namen "Porto ", dies ist nicht immer auch ein Hafen, sondern im Italienischen eben die Bezeichnung für eine Bucht.
ACHTUNG - Im Inselgewirr zwischen den Maddelenen-Inseln bis zum Cap Coda Cavallo südlich von Olbia gelten teilweise Befahrensverbote, besondere Anker-Regeln, Sperrgebiete u.a.m. Das aufmerksame Studium der Pagine Azzurre hilft hier weiter. Einige Hinweise findet man auch unter
Begonnen wird die Beschreibung im Norden - über den Nord-Osten - die Ostküste - bis in den Süd-Osten. |
Porto LisciaGroße, nach Nordenoffene Bucht mit gut haltendem Sandgrund auf der östlichen Seite. Auf der westliche Seite fällt der Grund sehr schnell auf größere Tiefen ab, Ankern hier schwierig. |
 Porto Liscia Blick nach Osten Halbinsel |
Golfo di Arzachana
Tief eingeschnittene Bucht an deren Ende der Ort und Hafen Cannigione liegt. Vor den Hafenanlagen ist das Ankern auf 3-5 m Krautgrund möglich, dieser hält jedoch nicht besonders gut. Das Wasser ist trüb und lädt nicht so sehr zum Baden ein. |
 Ankern vor Cannigione |
Cala di Volpe
Eine der bekanntesten Buchten im Nord-Osten Sardiniens an deren Ende ein bekanntes Golfhotel liegt. Treffpunkt der Superyachten. Für diese gibt es mittlerweile eine eigene Ankerregelung. Entsprechend ist der Beibootverkehr und der Müll unter Wasser. |
 Cala di Volpe |
Cala Liscia Ruia
Eine beleibte Nebenbucht der Cala di Volpe, glasklares Wasser, gut haltender Sandgrund. In den Sommermonaten aber hoffnungslos überfüllt, da von Porto Rotondo und anderen Häfen tagsüber viele Ausflügler hierher kommen. |
 Cala Liscia Ruia |
Golfo di CugnanoAM Eingang zu diesem Golf liegen zwei Häfen - Porto Rotondo am Südufer - Portisco am Nordufer. Ankern ist westlich der Häfen möglich auf gut haltendem Kraut- und Sandgrund. Der Innere Teil des Golfes ist sehr flach, kleiner 1,50 m und daher für Segelyachten nicht zu gebrauchen.
 Cugnano, Ankern vor Porto Rotondo | |
Tavolara
Südlich des Golfes von Olbia gibt es noch eine Reihe schöner, auch zum Übernachten geeigneter Buchten.
Hier der Blick von Süden auf die Insel Tavolara und Molara in deren Schutz einige Ankerplätze liegen.
 Tavolara | |
Tavolara - Cala Spalmatore
Direkt unterhalb des steil aufragenden Felsens der Insel Tavolara findet man einen nach Norden und Osten gut geschützten Ankerplatz auf 5 bis 10 m Wassertiefe. Der Grund ist Sand mit Kraut und Steinen durchsetzt. Auf der Landzunge zwei Restaurants, die tagsüber von Ausflüglern, die mit kleinen Fährbooten ankommen, besucht wird.
 Cala Spalmatore | |
Porto della Taverna
Genau "gegenüber" in westlicher Richtung erstreckt sich die Bucht Porto della Taverna. Gut geeignet für einen Ortswechsel, wenn die Windrichtung auf West dreht und Cala Spalmatore zu unruhig wird. Bester Ankergrund aus feinem Sand über klarem Wasser.
 westlicher Ankerplatz | |
Porto della Taverna
DiIese ausgedehnte Bucht bietet mehrere sichere Ankerplätze. Je nach Windstärke und vorherrschender Windrichtung kann zwischen einem südlichen Ankerplatz (Cala Girgolu) und den Plätzen vor dem großen Sandstrand gewählt werden. In den umliegenden Ferienhaus-Siedlungen bestehen keine Versorgungsmöglichkeiten.
 Cala Girgolu
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Porto della Taverna
Mit ein wenig Fußmarsch sind die kleinen Orte Monte Petrosu oder Porto della Taverna mit einem Supermarkt auf dem Campingplatz zu erreichen.
 Blick vom südl. Platz nach Tavolara
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Porto San Paolo
Etwas nördlich die nächste Bucht mit dem Namem Porto.Zur Erinnerung: Nicht jeder Porto ist auch ein Hafen im üblichen Sinn. Hier liegt man fast perfekt geschützt bei fast allen Windrichtungen, jedoch wird das Wasser im Inneren der Bucht zunehmend schnell flach, geignet daher für Boote mit weniger als 1,80 Tiefgang.
 San Paolo, Blick nach Osten | |
Porto San Paolo Ort
Vorteil dieses Ankerplatzes ist der kleine Ort San Paolo mit einigen Versorgungsmöglichkeiten. Der Supermarkt ist gut zu Fuß zu erreichen (ca. 15 min). Von hier fahren auch die kleinen Personenfähren zur Insel Tavolara. Anlegen mit größeren Schiffen ist nicht möglich, daher Anlanden mit Beiboot.
 San Paolo -Ort- | |
Capo Coda Cavallo
Nördlich und südlich dieses Caps befinden sich zwei brauchbare Ankerplätze. Der nördlichere Ankerplatz ist sehr gut geschützt gegen Nord-Ost bsi Südwest-Wind. Gut haltender Ankergrund - auf die ausgelegten Bojen achten, die den Strandbereich markieren.
 Ankerplatz | |
Cap Coda Cavallo von Süden |
Porto Brandinchi
Die nächste Bucht auf dem Weg nach Süden, kristallklares Wasser über gut haltendem Sandgrund. Vorsicht ist in Strandnähe geboten, es ziehen sich einige Riffe ca. 300 m weit hinaus.
 Ankerplatz Porto Brandinchi | |
OstküsteSüdlich des Capo Coda Cavallo beginnt die lange Strecke zur südlichen Spitze Sardiniens. Wirklich sichere Ankerbuchten zum Übernachten oder zum Verweilen finden wir hier nicht mehr. Sicher kann an vielen Stellen der Anker geworfen werden, aber man liegt an einer nach Osten vollkommen offenen Küste. |
Golfo di Orosei
Die Küste ist teilweise flach und landschaftlich reizlos, geht dann aber wieder über in wilde und schroffe Felsformationen so wie hier im Golf di Orosei
 Wilde Ostküste
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Golfo di Orosei Cala Luna
Spektakulär sind die Höhlenformationen um die Cala di Luna.
 Höhlen bei Cala Luna
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Golfo di Orosei Cala Luna
Vor den Höhlen kann bei sehr ruhigem Wetter geankert werden, jedoch ist mit Schwell und in den Saison-Monaten tagsüber mit starkem Bootsverkehr durch die vielen Ausflugs-Boote zu rechnen.
 Cala Luna
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Ostküste südlich ArbataxErst südlich des Cap Bellavista liegen einige Buchten, die auch für eine Übernachtung geeignet sind.
 Cap Bellavista von Süden | |
Porto Frailis
Auch kein Hafen, sondern eine tief eingeschnittene Bucht. Sicheres Liegen bei Wind aus Südwest über Nord bis Ost auf 3 - 10 m Wassertiefe, reiner Sandgrund. Die Bucht ist von Feriensiedlungen, Bungalows und Hotels gesäumt. Vor dem Sandstrand liegen Bojen aus zur Begrenzung des Badebereiches - unbedingt beachten.
 Porto Frailis
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Südlich Arbatax |
Cap Carbonara
Die Süd-Ost-Ecke von Sardinien. Hier beginnt der Golf von Cagliari, nördlich des Caps eine Reihe von regelmentierten Ankerplätzen.
 Cap Carbonara
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